Solidaritätsfonds

Solidaritätsfonds der Diakonie Bildung
Der Solidaritätsfonds der Diakonie Bildung unterstützt Kinder und Jugendliche aus Familien, für die das Schulgeld eine unüberwindbare Hürde darstellt. Auf diese Weise soll Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft dennoch eine exzellente Bildung zuteil werden.

Solidaritätsfonds = Solidarität

Der Diakonie Bildung Solidaritätsfonds vergibt finanzielle Unterstützung an Eltern von SchülerInnen der Diakonie Bildung.
Der Diakonie Bildung Solidaritätsfonds vergibt finanzielle Unterstützung an Eltern von SchülerInnen der Diakonie Bildung.

Finanzielle Unterstützung erhalten SchülerInnen aus Einrichtungen der Diakonie Bildung. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche aus Familien mit begrenzten finanziellen Ressourcen bzw. Familien, die aufgrund von Schicksalsschlägen das Schulgeld der Kinder nicht (mehr) zur Gänze finanzieren können.

Unterstützt werden insbesondere SchülerInnen, die in öffentlichen Schulen meist nicht die für sie notwendige individuelle Begleitung erhalten können: wie etwa Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, Fluchthintergrund, schwierigen Krankheitsmustern oder auch Kinder, die eine maßgeschneiderte Begabungsförderung benötigen. Unterstützung erhalten aber auch Schulkinder von Eltern, die in eine finanzielle Notlage geraten sind. Dank dem Solidaritätsfonds wird verhindert, dass Kinder in Krisensituationen die Schule und ihr gewohntes Umfeld verlassen müssen. Sie können weiterhin jene Betreuung und Förderung erhalten, die sie benötigen.

Wie funktioniert der Solidaritätsfonds?

Der Solidaritätsfonds wird aus Geldern von Großspenden, Privatpersonen und Eltern gespeist. Alle SpenderIinnen erhalten einen Jahresbericht über die Verwendung der Mittel und können die Spenden steuerlich absetzen. Mehr Informationen darüber finden Sie unter: Solidaritätsfonds unterstützen.

Jährlich wird der Bedarf an Unterstützung in den Schulen erhoben. Die Anträge werden vor den Sommerferien von der Diakonie Bildung bearbeitet, um noch vor Schulbeginn eine Rückmeldung an die AntragstellerInnen zu geben. Auf Basis der übermittelten Unterlagen (u. a. Einkommen, Beschreibung der Situation, Motivationsschreiben) und auf Basis der verfügbaren Ressourcen des Solidaritätsfonds werden Unterstützungen für zwei Schuljahre vergeben.

Die Vergabe erfolgt unabhängig von Geschlecht, Religion, Weltanschauung und Herkunft. Die unterstützten Kinder und Jugendlichen sind namentlich ausschließlich den Schulleitungen und der Geschäftsführung der Diakonie Bildung bekannt.

Welche Situationen werden unterstützt?

Schüler Moritz*

Moritz besucht seit einigen Jahren eine Schule der Diakonie Bildung. Nun ist seine alleinerziehende Mutter schwer erkrankt. Es ist ihr nicht möglich, das Haus zu verlassen oder E-Mail- und SMS-Kontakt mit der Schule zu halten. Die familiäre Notsituation ist für Moritz sehr belastend, noch dazu hat die Familie nun auch mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ohne Unterstützung des Solidaritätsfonds müsste Moritz vor seinem Abschluss die Schule wechseln und sich neben den Sorgen um seine Mutter in ein neues Klassengefüge und Schulumfeld integrieren.

Schüler Jan*

Jan hat einen besonderen Förderbedarf und ist ein Integrationsschüler. Seine Bildungslaufbahn ist für ihn sehr schwer, denn mit alltäglichen Situationen in der Schule kann er nicht einfach umgehen und für das Lernen benötigt er eine Sonderpädagogin an seiner Seite. Sein Vater verstarb und seine Mutter finanziert die Familie mit einer geringen Witwenpension und u. a. der Kinderbeihilfe. Neben den Lebensunterhaltskosten muss sie Geld für die Förderung und Therapie ihres Sohnes bereitstellen. Die Schule, die Jan nun in der Diakonie Bildung besucht, fördert ihn individuell und gibt ihm die notwendige Stütze, um seine Bildungslaufbahn erfolgreich fortzusetzen.

Schülerin Mona*

Mona besucht seit zwei Jahren eine Schule der Diakonie Bildung. Sie ist in einer Begabungsförderungsklasse und wird dort aufgrund ihres Talents intensiv gefördert. Ihre Eltern leben in Scheidung, die Mutter ist Alleinverdienerin mit geringem Einkommen und erhält keinerlei Alimente. Für Lebensunterhalt und Schulausbildung ist nicht ausreichend Einkommen vorhanden. Die Unterstützung aus dem Solidaritätsfonds ist für Mona notwendig – sie müsste nicht nur die Schule vor dem Abschluss verlassen, sondern es gäbe auch keine Möglichkeit, ihre Begabung weiter zu fördern.

*Name geändert

Eine Antragstellung ist an jeder der Evangelischen Schulen möglich!

Sie wollen den Solidaritätsfonds unterstützen?

Mehr Informationen, wie Sie den Solidaritätsfonds unterstützen können, sowie zu Spendenmöglichkeiten und Spendenabsetzbarkeit finden Sie hier:

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